Ein bisschen Geschichte

Im Jahre 2002 fanden Dr. Philippa Darbre und ihre Mitarbeiter heraus, daß Parabene, die in großem Umfang als Konservierungsmittel bei Kosmetikprodukten eingesetzt werden, möglicherweise zu Brustkrebs führen.

Im Bewußtsein der Allgemeinheit ist davon hängengeblieben, daß “Parabene gesundheitsschädlich” sind. Seitdem steigt die Zahl derer, die sich deshalb Sorgen machen und die das Beste für ihre Gesundheit wollen. Aus diesem Grund ist die Nachfrage nach
Öko- und/oder Naturprodukten gestiegen.

 

Biokosmetik, Öko-Kosmetik, Naturkosmetik – Was ist wo drin?

Für Kosmetikprodukte gibt es keine eindeutigen Vorschriften hinsichtlich der einzelnen Bezeichnungen. Allerdings soll demnächst eine ISO-Norm erscheinen, in der einheitliche Kriterien für derartige Kosmetikprodukte festgelegt werden.
Hier einige Beispiele, um die Unterschiede deutlich zu machen:

EEUU: ORGANIC

SPANIEN: ECOLÓGICO

FRANKREICH: BIOLOGIQUE

Für die Bezeichnung Naturkosmetik gilt dasselbe. Allerdings sind die Anforderungen höher, die “organische”, “ökologische” und/oder “biologische” Produkte erfüllen müssen als die Ansprüche, die an Naturkosmetikprodukte gestellt werden.

 

Kosmetik mit Öko-Zertifikat

BDIH, COSMOS ORGANIC, NATRUE, etc. Sie alle sind Zertifizierungsverbände. Jeder verleiht sein eigenes Öko-Siegel.

 

Vorgaben für Kosmetikprodukte mit Ökozertifikat

Alle Verbände, die Ökozertifikate vergeben, stellen sehr ähnliche Anforderungen an die Qualität der von ihnen zertifizierten Produkte:
• Ohne Paraffin, Silikon, Polyethylenglycol, etc
• Genehmigte Konservierungsmittel von Positivlisten, Ausschluss von Parabenen und Phenoxyethanol.
• Ohne GVOs (gentechnisch veränderte Organismen)
• Ohne synthetische Duft- oder Farbstoffe
• Ohne Tierversuche
• Gehalt an natürlichen und ökologischen Ingredienzen, der auf dem Etikett vermerkt ist.
Vorteile ökologischer Kosmetikprodukte gegenüber konventionellen Kosmetikprodukten.

 

Warum gibt es immer mehr allergische Hautreaktionen?

Allergien werden nicht durch einen einzigen Faktor ausgelöst, sie haben immer mehrere Ursachen. Allerdings weiß man, daß synthetische Farb – und Konservierungsstoffe zu allergischen Hautreaktionen beitragen. Umso weniger wir also von diesen Produkten verwenden, desto weniger wird unsere Haut auf sie reagieren und umso mehr wird sie dadurch geschützt.

Eines der Ziele bei der Herstellung von Öko- und Naturkosmetikprodukten besteht in der Suche nach Substanzen mit geringem allergenem Potential.

 

Profitiert nur die Haut von Öko-Kosmetikprodukten?

Umweltschutz ist ein weiteres wichtiges Ziel dieser Art der Kosmetikproduktion. Es werden Rohstoffe dafür verwendet, die aus schonendem Anbau stammen; alle Bestandteile sind biologisch abbaubar; Biodiversität und lokaler Handel werden gefördert.

Die Herstellung von Öko- und/oder Naturkosmetikprodukten dient eindeutig dem Schutz der Haut und der Umwelt.

Posidonia Cosmetics SL

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